Bertelsmann Stiftung
KOMPIK: Kompetenzen und Interessen von Kindern

Sprachlicher Emotionsausdruck

Sprachlicher Emotionsausdruck zeigt sich darin, ob ein Kind über Gefühle und ihre Ursachen spricht und ob es Gefühle bestimmten Situationen stimmig zuordnen kann.

Das Kind ...

  • …kann sprachlich ausdrücken, wie es sich fühlt.
  • …äußert sich zu den Gefühlen anderer Kinder (z.B. sagt es „Anna ärgert sich“).
  • …kann Gründe für seine Gefühle benennen, z.B. wenn es gefragt wird.
  • …kann mögliche Gründe für die Gefühle benennen, die ein anderes Kind zeigt.
  • …kann Situationen und Gefühle stimmig zuordnen, z.B. etwas verlieren und traurig sein.
  • …weiß, dass verschiedene Menschen in derselben Situation unterschiedliche Gefühle haben können.

Emotionsregulation

Emotionsregulation fragt danach, wie ein Kind seine Gefühle entsprechend den sozialen Anforderungen reguliert, z.B. ob es sich bei Aufregungen schnell wieder beruhigen und auch negative Gefühle wie Ärger angemessen ausdrücken kann.

Das Kind …

  • …kann Ärger angemessen ausdrücken (es rastet z.B. nicht aus, wird körperlich aggressiv oder beleidigt andere).
  • …steigert sich in seine Wut hinein.
  • …kommt über Enttäuschungen schnell hinweg (z.B. wenn es bei einem Spiel verloren hat).
  • …beruhigt sich schnell wieder, wenn es aufgeregt ist (z.B. nach einem Streit).
  • …kann sich selbst beruhigen, wenn es aufgeregt ist (z.B. nutzt es Rückzugsmöglichkeiten, sucht sich eine Beschäftigung oder sucht Trost bei der Erzieherin).

Empathie

Empathie drückt sich z.B. dadurch aus, dass ein Kind mit anderen mitfühlt, auf sie Rücksicht nimmt und ihnen Trost oder Hilfe anbietet, wenn es ihnen schlecht geht.

Das Kind …

  • …ist betroffen, wenn es einem anderen Kind wehgetan hat, reagiert schuldbewusst.
  • …nimmt Rücksicht, wenn es der Erzieherin nicht gut geht.
  • …fühlt mit, wenn ein anderes Kind traurig ist.
  • …hilft von sich aus Kindern, die Hilfe brauchen.
  • …tröstet ein anderes Kind, wenn es sieht, dass es ihm schlecht geht.
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KOMPIK wurde nach wissen­schaftlichen Standards entwickelt. Die theoretischen Grundlagen und die empirische Absicherung basiert auf folgenden Quellen:

  • Literaturauswertung und Sichtung bestehender Instrumente
  • Aktuelle Forschungsergebnisse
  • Bildungspläne der Bundesländer für den Elementarbereich
  • Interviews mit pädagogischen Fachkräften
  • Experteneinschätzungen zu den elf Entwicklungsbereichen

Wissenschaftliche Grundlage

KOMPIK sinnvoll einsetzen

  • Für das Kind: Nutzen Sie die Ergebnisse für den Austausch im Team oder im Elterngespräch.

Individuelle Begleitung

  • Für die Kita: Berichte geben einen Überblick über die durchschnittlichen Kompetenzen und Interessen aller Kinder.

Kita-Konzept

  • Sozialraumbezogen: Anonymisierte Daten helfen der kommunalen Verwaltung bei der Planung von Angeboten und Fördermaßnahmen.

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KECK und KOMPIK sind Teil des Programms Wirksame Bildungs­investitionen der Bertelsmann Stiftung. 

 
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