Bertelsmann Stiftung
KOMPIK: Kompetenzen und Interessen von Kindern

Kooperation

Äußert sich z.B. dadurch, dass ein Kind Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer zeigt und mit ihnen kooperieren kann, z.B. bei gemeinsamen Projekten oder durch das Einhalten von Regeln. 

Das Kind ...

  • …führt ihm übertragene Aufgaben zuverlässig aus.
  • …hält Regeln, Anweisungen und Absprachen ein.
  • …fragt um Erlaubnis, wenn es etwas benutzen möchte, das jemand anderem gehört (z.B. das Spielzeug eines anderen Kindes).
  • …kann, wenn es notwendig ist, eigene Wünsche zurückstellen.
  • …verhält sich in der Gruppe kooperativ gegenüber anderen Kindern.
  • …arbeitet bei komplexen Aufgaben/Projekten gut mit anderen Kindern zusammen.
  • …kann Dinge, die begehrt sind, mit anderen Kindern teilen (z.B. Spielsachen oder Süßigkeiten).

Selbstbehauptung

Fragt danach, ob ein Kind in sozialen Situationen seine eigenen Bedürfnisse vertritt, indem es z.B. Forderungen stellt oder sich von anderen abgrenzt. 

Das Kind …

  • …kann sagen, wenn es etwas möchte oder einen Wunsch hat.
  • …kann Dinge, die es mit anderen Kindern oder der Erzieherin ausgemacht hat, einfordern.
  • …traut sich zu sagen, wenn es sich von der Erzieherin ungerecht behandelt fühlt.
  • …kann sich mit angemessenen Mitteln wehren, wenn es von anderen Kindern körperlich oder verbal bedrängt wird.
  • …sagt es, wenn es anderer Meinung ist als die anderen Kinder in der Gruppe oder ein Erwachsener, vertritt seine Meinung.
  • …kann eine Grenze setzen, wenn etwas passiert, was es nicht mag (z.B. sagt es „Lass das“, „Hört auf“).
  • …traut sich, vor einer größeren Gruppe etwas vorzutragen (z.B. Erzählen, Singen, Vorführen).
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  • automatische Auswertungen und Berichte
  • Fragebogen kann auch ohne PC in Papierform ausgefüllt werden.

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Wissenschaftlich abgesichert!

KOMPIK wurde nach wissen­schaftlichen Standards entwickelt. Die theoretischen Grundlagen und die empirische Absicherung basiert auf folgenden Quellen:

  • Literaturauswertung und Sichtung bestehender Instrumente
  • Aktuelle Forschungsergebnisse
  • Bildungspläne der Bundesländer für den Elementarbereich
  • Interviews mit pädagogischen Fachkräften
  • Experteneinschätzungen zu den elf Entwicklungsbereichen

Wissenschaftliche Grundlage

KOMPIK sinnvoll einsetzen

  • Für das Kind: Nutzen Sie die Ergebnisse für den Austausch im Team oder im Elterngespräch.

Individuelle Begleitung

  • Für die Kita: Berichte geben einen Überblick über die durchschnittlichen Kompetenzen und Interessen aller Kinder.

Kita-Konzept

  • Sozialraumbezogen: Anonymisierte Daten helfen der kommunalen Verwaltung bei der Planung von Angeboten und Fördermaßnahmen.

KOMPIK in KECK-Kommunen

  • Nutzung und Einsatzbereiche von KOMPIK

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KECK und KOMPIK sind Teil des Programms Wirksame Bildungs­investitionen der Bertelsmann Stiftung. 

 
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