Bertelsmann Stiftung
KOMPIK: Kompetenzen und Interessen von Kindern
„Mit KOMPIK habe ich die Möglichkeit, mit den Erzieherinnen über die erstellten Kompetenzprofile der Kinder und die Bildungsbeobachtung im Alltag zu sprechen und die Erstellung individueller Förder- und Bildungspläne zu unterstützen. Der Kita-Bericht eignet sich außerdem für die gemeinsame Reflektion des Einrichtungskonzepts. Damit kann ich die Leitungen und Erzieherinnen fortlaufen in ihrer Qualitätsentwicklung herausfordern und begleiten.“

Sonja Fischer
Fachberaterin der Stadt Heilbronn

3 Fragen an Lisa Sommer

Fachberatung, Arbeiterwohlfahrt (AWO) Ostwestfalen-Lippe, Bielefeld

In mehr als 100 Einrichtungen der AWO in Ostwestfalen-Lippe betreut Ihre Organisation rund 7.000 Kinder. Warum haben Sie sich für KOMPIK entschieden?

Irgendwann war bei uns der Zeitpunkt erreicht, dass viele Erzieherinnen ihre Beobachtungen gern papierlos notieren wollten. Für KOMPIK spricht also vor allem das computergestützte Arbeiten. Nach einer Erprobungszeit meldeten uns die Erzieherinnen außerdem zurück, dass der Umfang der Items gut handhabbar ist. Zum anderen gefiel ihnen, dass sie die Möglichkeit  haben, frei formulierte Beobachtungen einzutragen. Und nicht zuletzt war uns wichtig, dass die Bildungspläne für NRW umfassend abgebildet waren. Es sprachen also viele Punkte für KOMPIK.

Mit wie vielen Einrichtungen sind Sie gestartet?

Wir haben zunächst mit 20 Einrichtungen begonnen und werden die anderen sukzessive einbinden, wenn die ersten ausgewerteten Erfahrungen vorliegen. Die Leitungen der Einrichtung werden vorher geschult, um KOMPIK in der eigenen Einrichtung implementieren zu können.

Welche Erwartungen verbinden Sie mit der Einführung von KOMPIK?

Unsere Kitas und Familienzentren kennen ihren Sozialraum und richten ihre Angebote und Schwerpunkte an den Bedarfen der Familien vor Ort aus. Die Bildungsdokumentation lieferte auch bisher für die Sozialraumanalyse der einzelnen Einrichtung wichtige Informationen. Das erwarten wir dann auch von KOMPIK.

Fachberatung hat eine wesentliche unter-stützende Rolle und Aufgabe im Prozess der Qualitätsentwicklung und -sicherung in Kitas.

Auf der Ebene des einzelnen Kindes

Unterstützen Sie auf der Grundlage der Beobachtung mit KOMPIK und anderen Dokumentationsverfahren Erzieherinnen bei der Ent­wicklung indi­vidueller Förder­pläne.

Auf der Ebene der Kita

Mit dem Blick von außen und auf der Grundlage der Sozial­raum­ergeb­nisse können Sie die über­greif­enden Ergeb­nisse einordnen, mit Team und Träger reflek­tieren und ent­sprechende Maß­nahmen mit ihnen planen.

Zusätzliche Maßnahmen

Diese Maßnahmen können in der Kita umgesetzt werden. In diesem Beratungsprozess kann auch geklärt werden, welche zusätzlichen Maßnahmen nicht von der Kita allein durchgeführt werden können und wo Unterstützung sinnvoll wäre, z.B.

  • vom Träger
  • von der Kommune
  • oder im weiteren Lebensumfeld bzw. Sozialraum der Kinder und ihrer Familien.

Aktionenplan mit Träger und Kita

Die Fachberatung hat im Rahmen des Qualitätssystems den Auftrag, gemeinsam mit Träger und Kita einen Aktionsplan zu vereinbaren. Dieser wird der Kommune und einem von den Trägern gebildeten Ausschuss als Grundlage für die Bereitstellung zusätzlicher Ressourcen vorgelegt.

Mehr zum Kita-Konzept

Wie geht es Kindern in ihrem Lebensumfeld?

Sozialräume, Bezirke oder Nach­barschaften innerhalb einer Stadt können für Kinder sehr unter­schied­liche Lebens­bedingungen haben. KOMPIK kann Auskunft geben, wie sie die Entwicklung der Kinder beeinflussen.

Teilnehmen als KECK-Kommune

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Ansprechpartner

KOMPIK sinnvoll einsetzen

  • Für das Kind: Nutzen Sie die Ergebnisse für den Austausch im Team oder im Elterngespräch.

Individuelle Begleitung

  • Für die Kita: Berichte geben einen Überblick über die durchschnittlichen Kompetenzen und Interessen aller Kinder.

Kita-Konzept

  • Sozialraumbezogen: Anonymisierte Daten helfen der kommunalen Verwaltung bei der Planung von Angeboten und Fördermaßnahmen.

KOMPIK in KECK-Kommunen

  • Nutzung und Einsatzbereiche von KOMPIK

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KOMPIK im KECK-Atlas

Vergleichen Sie unterschiedliche Sozialräume (Bezirke oder Nach­bar­schaften) miteinander. Kennzahlen zeigen die Ent­wick­lungs­chancen und Lebens­bedingungen von Kindern in ihrem Wohnort.

KOMPIK liefert Kitas, Trägern und der Kommune entscheidendes Wissen darüber, wie Kinder sich entwickeln, um sie gemeinsam besser begleiten zu können.

KECK-Atlas

 
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