Bertelsmann Stiftung
KOMPIK: Kompetenzen und Interessen von Kindern

KOMPIK dient der Beobachtung und Dokumentation der Entwicklung von Kindern zwischen 3,5 und 6 Jahren in der Kita. Es wurde am Staatsinstitut für Frühpädagogik (München) entwickelt.

Jede Kita kann kostenfrei die KOMPIK-Software installieren und damit arbeiten.

Strukturiertes Beobachtungsverfahren

KOMPIK besteht aus einem Raster mit Fragen und Antwort­möglich­keiten aus elf Kompetenz- und Interes­sens­be­rei­chen, ist also ein strukturiertes Beobachtungsverfahren. Es bildet in Kombination mit freien Beobachtungen ein detailliertes und aussagekräftiges Verfahren zur Beobachtung und Einschätzung der Entwicklung eines Kindes.

Das Besondere: Es blickt auch auf die Motivationslagen, das Befinden und soziale Beziehungen von kleinen Kindern.

Mehr über KOMPIK

Warum gerade KOMPIK?

Wenn der Wechsel zu einem neuen Beobachtungsverfahren ansteht, müssen Fachkräfte aus einer Vielzahl von Verfahren auswählen und erleben dabei die „Qual der Wahl“.

Hier die wichtigsten Gründe, warum KOMPIK auch für Ihre Einrichtung geeignet sein könnte:

KOMPIK ist als entwicklungsbegleitendes und stärkenorientiertes Verfahren konzipiert. Hauptziel ist ein breiter Einblick in die Entwicklung und das Lernen jedes Kindes – als Grundlage für pädagogisches Handeln in der Kita. Die Beobachtung mit KOMPIK

  • erleichtert es Erzieherinnen und Erziehern, die Perspektive des einzelnen Kindes, seine Interessen, sein Verhalten und sein Erleben besser zu verstehen,
  • ist eine Grundlage für die Individualisierung von pädagogischen Aktivitäten und für die pädagogische Planung und Umsetzung – immer unter Einbeziehung der Kindergruppe,
  • gibt bei mehrfachen Beobachtungen desselben Kindes Einblick in den Verlauf seiner Entwicklung und Auskunft über seinen Entwicklungsstand,
  • sollte durch weitere offene Beobachtungsverfahren ergänzt werden, um neben dem Entwicklungsstand auch die dahinterstehenden komplexen Bildungs- und Lernprozesse zu erfassen,
  • unterstützt den fachlichen Austausch und die kollegiale Zusammenarbeit innerhalb der Einrichtung,
  • ist eine wichtige Voraussetzung für das Team, die eigenen pädagogischen Angebote und das pädagogische Konzept zu reflektieren,
  • ist eine Grundlage für regelmäßige Entwicklungsgespräche mit Eltern und
  • hilft beim Austausch und bei der Kooperation mit Fachdiensten und Schulen.

Der KOMPIK-Beobachtungsbogen

  • wendet sich an pädagogische Fachkräfte in KiTas
  • beobachtet Kinder zwischen 3,5 und 6 Jahren 
  • schätzt ihren Entwicklungsstand ein
  • orientiert sich an den Stärken und Ressourcen der Kinder
  • erfasst ihre Kompetenzen und Interessen
  • beobachtet schwerpunktmäßig spontanes Verrhalten
  • gibt einen breiten Überblick zur Entwicklung der Kinder in insgesamt elf Bereichen
  • umfasst ca. 158 Fragen

Nutzen und Vorteile

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Ansprechpartner

Was ist KOMPIK?

Artikel/Infos aus „KiTa aktuell“:

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Staatsinstitut für Frühpädagogik in München (IFP)
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